DER DEUTSCHE SCHMERZ- UND PALLIATIVTAG
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18. März 2012 Pressemitteilung als PDF Download

Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe aus Göppingen als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie im Amt bestätigt

(Frankfurt/Main) Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V., die größte Schmerzgesellschaft in Europa, hat den leitenden Arzt des Schmerz- und Palliativzentrum Göppingen, Dr. med. Gerhard H.H. Müller-Schwefe, erneut zu ihrem Präsidenten gewählt. Die Wahl erfolgte im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages 2012 in Frankfurt/Main, an dem rund 2.500 Teilnehmer die neuesten Ergebnisse der Schmerzmedizin und Strategien zur Verbesserung der Versorgungssituation von Schmerzpatienten diskutierten. Die Tagung ging mit der Mitgliederversammlung der Gesellschaft am Samstagabend zu Ende. Auf dieser fand auch das neue Programm »Die Schmerzoffensive Deutschland« eine breite Zustimmung der Mitglieder.


Der neue Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (von li.n.re.):
Dr. Johannes Horlemann, Kevelaer, Dr. Oliver Emrich, Ludwigshafen,
Klaus Längler, Erkelenz, Dr. Silvia Maurer, Bad Bergzabern,
PD Dr. Michael A. Überall, Nürnberg, Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Göppingen.

Das Programm des neuen Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie fand auf der Mitgliederversammlung breite Zustimmung: »Die Schmerzoffensive Deutschland soll die Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland nicht nur punktuell, sondern nachhaltig und flächendeckend sicherstellen«, erklärt Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe. Das Gesundheitssystem in Deutschland, so der Schmerzmediziner weiter, »muss sich endlich an der Versorgungsnotwendigkeit von Millionen Menschen mit chronischer Schmerzkrankheit orientieren.« Zum Programm gehört ein Bündel von Maßnahmen, unter anderem auch die Etablierung der Schmerzmedizin als eigenständiges Fachgebiet. »Nur wenn die Schmerzmedizin als eigenständiges Fach in der medizinischen Forschung und Lehre vertreten und Pflichtfach in der Ärzteausbildung wird, lässt sich die Situation der Menschen mit chronischen Schmerzen verbessern«, sagt Müller-Schwefe.

Neu gewählt in den Vorstand wurde als Vizepräsidentin die Anästhesistin Dr. med. Silvia Maurer, Leiterin des Regionalen Schmerzzentruma DGS - Bad Bergzabern. Ebenfalls neuer Vizepräsident ist der Schmerz- und Palliativmediziner Klaus Längler, Leiter des Regionalen Schmerzzentruma DGS - Erkelenz.

Im Amt als Vizepräsidenten der Gesellschaft bestätigt wurden: Sanitätsrat Dr. med. Oliver Emrich, Facharzt für Allgemeinmedizin, Leiter des Regionalen Schmerzzentrums DGS - Ludwigshafen, Dr. med. Dipl. Psych. Johannes Horlemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, spezielle Schmerztherapie, Leiter des Regionalen Schmerzzentrums DGS Geldern und Priv. Doz. Dr. med. Michael A. Überall, Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Schwerpunkt Neuropädiatrie, Direktor des Institut für Qualitätssicherung in Schmerztherapie & Palliativmedizin, Nürnberg, Leiter des Regionalen Schmerzzentrums DGS Nürnberg.

16. März 2012 Professor Henning Blume aus Oberursel erhält den Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises 2012

(Frankfurt/Main) Der führende Galeniker und Pharmazeut Professor Dr. rer. nat. Henning Blume wird am 17. März 2011 auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt/ Main mit dem EHRENPREIS des Deutschen Schmerzpreises ausgezeichnet.

16. März 2012 Professor Kati Thieme von der Universität Marburg erhält den Deutschen Schmerzpreis 2012

(Frankfurt/Main) Professor Dr. rer. soc. Kati Thieme, Direktorin des Instituts für Medizinische Psychologie an der Philipps-Universität Marburg, wird am 17. März 2012 auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt mit dem DEUTSCHEN SCHMERZPREIS 2012 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

16. März 2012 Spannungskopfschmerz: Vorsicht mit Schmerztabletten

(Frankfurt/Main) Nichts spricht bei gelegentlichen Kopfschmerzen gegen eine Schmerztablette. Treten die Beschwerden jedoch an mehr als zehn Tagen im Monat auf oder halten sie länger als drei Tage an, müssen sie auf jeden Fall ärztlich diagnostiziert werden. Denn Spannungskopfschmerzen können verschiedene Ursachen haben. »Werden muskuläre Ursachen nicht ausreichend berücksichtigt, kann eine Behandlung von Spannungskopfschmerz mit Akutschmerzmitteln sogar kontraproduktiv sein«, warnt Professor Dr. Hartmut Göbel, Ärztlicher Direktor der Neurologisch-Verhaltensmedizinischen Schmerzklinik Kiel auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt.

16. März 2012 Therapie der chronischen Migräne: Es gilt die 0-8-15-Regel

(Frankfurt/Main) Lange Zeit diskutierten die Kopfschmerz-Experten, ob es eine chronische Migräne überhaupt gibt. Dieser Disput ist inzwischen entschieden: Die chronische Migräne ist in der internationalen Klassifikation der Kopfschmerzen enthalten. Allerdings ist ihre Behandlung schwierig. Denn Migräneattacken sollten nicht häufiger als an 10 bzw. 15 Tagen pro Monat medikamentös behandelt werden. »Darum ist bei dieser sehr seltenen Kopfschmerzform eine multimodale Therapie entscheidend wichtig, bei der verschiedene Verfahren miteinander kombiniert werden«, erklärt die Essener Schmerztherapeutin und Kopfschmerzspezialistin Dr. Astrid Gendolla auf dem Deutschen Schmerz und Palliativtag 2012 in Frankfurt.

15. März 2012 Die Pein im Leib: Wenn das Bauchhirn den Schmerz erlernt

(Frankfurt/Main) Der Mensch hat zwei Gehirne – eines im Kopf, ein zweites im Bauch. Die beiden Gehirne haben viele Gemeinsamkeiten, kommunizieren miteinander und funktionieren nach ähnlichen Spielregeln. »Darum sind manche Prozesse im Bauchhirn mit der Chronifizierung von Schmerzen im Zentralnervensystem vergleichbar und wie bei der Chronifizierung von Rückenschmerzen wirken auch bei Bauchschmerzen innere und äußere Faktoren zusammen, wenn die Pein zum Dauerbegleiter wird«, erklärt der Duisburger Schmerztherapeut Dr. Günther Bittel auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2012 in Frankfurt.

15. März 2012 »Von einer sicheren Arzneitherapie im Alter sind wir weit entfernt.«

(Frankfurt/Main) »Schmerz gehört nicht zwangsläufig zum Alter«, sagt der Ludwigshafener Schmerztherapeut Dr. Oliver Emrich auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt. Eine ausreichende Schmerzbehandlung ist sogar ethische Verpflichtung, denn allzu häufig schränkt vorwiegend der Schmerz den Aktionsradius alter Menschen ein und macht sie depressiv. Doch bei der Auswahl von Medikamenten müssen Ärzte die körperlichen und psychischen Besonderheiten dieser Altersgruppe berücksichtigen.

15. März 2012 Freizeitsportler: riskanter Schmerzmittelkonsum

(Frankfurt/Main) Sport und Bewegung sind wirksame Schmerzmittel. »Sport kann Schmerzen lindern und sogar die weitere Chronifizierung von Schmerzen aufhalten«, erklärt Dr. Michael Küster, Schmerztherapeut in Bonn-Bad Godesberg auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt/Main. Allerdings schlucken viele Freizeitsportler vor einem Marathonlauf Schmerzmittel, um Muskelkater und Gelenkschmerz zu verhindern. Dieser sorglose Umgang mit Schmerzmitteln kann fatale Folgen haben. Das zeigen Umfragen und Untersuchungen beim Bonn Marathon, die Küster in Frankfurt präsentierte.

14. März 2012 Praxis-Leitlinien und Fragebögen sollen die Schmerztherapie erleichtern

(Frankfurt/Main) Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie und die Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga haben das Projekt »Praxis-Leitlinien« als Bestandteil der Schmerzoffensive Deutschland gestartet. Ziel ist eine bessere Behandlung von Schmerzpatienten. Die ersten Leitlinien werden auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt präsentiert und diskutiert. Ebenso stellen Experten erste Praxis-Fragebögen vor, die eine Konsequenz der Leitlinienarbeit sind. Sie sollen Ärzten eine individuell angepasste Therapie ihrer Patienten erleichtern.

14. März 2012 Schmerzoffensive Deutschland: Ein Programm für die bessere Versorgung von Schmerzpatienten

(Frankfurt/Main) Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen sind die Stiefkinder des Medizinsystems. Dies belegen Umfragen und Untersuchungen, die auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt präsentiert werden. »Die ‘Schmerzoffensive Deutschland’, ein Programm der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie, soll dies ändern«, erklärt Tagungspräsident Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe. Das Programm hat ein einziges Ziel: Das Gesundheitssystem in Deutschland soll sich endlich an der Versorgungsnotwendigkeit von Millionen Menschen mit chronischer Schmerzkrankheit orientieren. Dies erfordert ein Bündel von Maßnahmen, unter anderem auch die Verankerung der Schmerzmedizinals eigenständiges Fachgebiet in der Medizin

Programm der Pressekonferenzen
Anmeldung zur Pressekonferenz

Der Deutsche Schmerz- und Palliativtag 2012 steht unter dem Motto: „Schmerzoffensive Deutschland“

„Schmerzoffensive Deutschland“ – unter diesem Motto startet die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie ein Programm, um die Schmerzmedizin endlich als Fachgebiet in der Medizin fest zu etablieren. Obwohl Millionen Menschen in Deutschland an chronischen Schmerzen leiden, ist die Schmerzmedizin noch immer ein Randgebiet der Medizin. Dabei ließen sich in den Gesundheits- und Sozialsystemen Ressourcen schonen, würden Wissen und Strategien der Schmerzmedizin nur konsequent in der Medizinerausbildung vermittelt und erfolgreiche Konzepte der integrierten Versorgung flächendeckend umgesetzt.

Programmstart ist auf dem 23. Deutschen Schmerz- und Palliativtag, der vom 14. bis 17. März 2012 in Frankfurt/Main mit über 2000 Teilnehmern stattfindet.

Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung ist die Entwicklung von Praxis-Leitlinien zur Behandlung verschiedener Schmerzformen. Erstmals präsentiert werden auch neue Praxis-Fragebögen für Ärzte und Patienten, welche die Therapie individualisieren und erleichtern sollen.

Zwei Pressekonferenzen finden während der Tagung am 14. und 16. März statt. Am Donnerstag, den 15. März stehen Experten in zwei Telefonkonferenzen zu verschiedenen Themen zur Verfügung.

AUFTAKT-PRESSEKONFERENZ
Mittwoch, 14. März 2012 • 11.00 Uhr

Raum „Kontakt“ Congress Center Messe • Ebene C1

Schmerzoffensive Deutschland
- Studie: Patientenbedürfnisse und Versorgungsrealität
- Schmerzmedizin etablieren
- Kongress-Highlights
Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe
Schmerzzentrum DGS Göppingen, Präsident der
Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.
Tagungspräsident

Die neuen Praxis-Leitlinien und Praxis-Fragebögen der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie
- Stand der Leitlinienarbeit
- Praxis-Fragebögen „Entzündungsschmerz“, „Muskelschmerz“ und „Durchbruchschmerz“
PD Dr. med. Michael A. Überall, Nürnberg
Vizepräsident der DGS
- Praxis-Leitlinie Tumorschmerz
Dr. med. Johannes Horlemann, Kevelaer
Vizepräsident der DGS

ab 12:00 Uhr: Praxis-Leitlinie konkret (Fachpresse)
Der Prototyp: Das Leitlinien-Modul Katadolon bei Rückenschmerzen

TELEFON-KONFERENZEN
Donnerstag, 15. März 2012

Einwahlnummer: 0180 3 66 55 11
Code: 231503

10:00 - 10:20 Uhr
Schmerz und Sport – Sport und Schmerz
Dr. med. Michael Küster, Bonn-Bad Godesberg

10:30 - 10:50 Uhr
Schmerztherapie im Alter:
Vergiften wir die alten Menschen?

Dr. med. Oliver Emrich, Ludwigshafen

11:00 - 11:20 Uhr
Chronische Bauchschmerzen
Dr. med. Günther Bittel, Duisburg

PRESSEKONFERENZ
Freitag, 16. März 2012, 11:00 Uhr

Raum „Kontakt“ Congress Center Messe • Ebene C1

Herz und Schmerz bei Fibromyalgie
Vegetative Regulation und Schmerzkontrolle
Prof. Dr. rer. soc. Dipl.-Psych. Kati Thieme
Institut für Medizinische Psychologie
Philipps Universität Marburg

Neue Erkenntnisse über Kopfschmerzen
- Chronische Migräne
Dr. med. Astrid Gendolla, Essen

- Spannungskopfschmerzen und Kopfschmerzen bei (Ver)spannungen
Prof. Dr. med. Hartmut Göbel, Kiel

Telefonkonferenzen: Donnerstag, 15. März 2012 • 10:30 und 13.30 Uhr

Das Team der Pressestelle sowie ein Arbeitsraum stehen Meienvertretern während der Tagung zur Verfügung. Telefonisch ist die Pressestelle vor Ort erreichbar unter: 069 7575-73101.

Programm der Pressekonferenzen

Pressestelle während der Tagung:
Raum „Klausur“ · Ebene C1 · Congress Center Messe Frankfurt
Ludwig-Erhard-Anlage 1 · 60327 Frankfurt/ Main
Tel: 069 7575-73101 · info@proscience-com.de

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Barbara Ritzert
Andechser Weg 17
D-82343 Pöcking

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+49 (0) 81 57/93 97 0
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