Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.

Transparenzkodex

Kodex der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V (DGS)
für den Deutschen Schmerz- und Palliativtag

Präambel
Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. ist die größte deutsche Fachgesellschaft schmerzmedizinisch tätiger Ärztinnen und Ärzte Deutschlands. Entsprechend Ihrem satzungsgemäßen Auftrag veranstaltet sie alljährlich im Frühjahr mit dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag einen der europaweit größten interdisziplinären Fachkongresse für schmerz- und palliativmedizinisch engagierte Therapeuten und interessiertes Assistenzpersonal unterschiedlichster Fachrichtungen. Kongressplanung und -realisation erfordern nicht nur die Beachtung aktueller schmerz- und palliativmedizinischer Standards und die Berücksichtigung neuester Entwicklungen, sondern auch die Einhaltung hoher ethischer Standards sowie deren transparenter Umsetzung.

Insbesondere darf diesbezüglich der für die Belange der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. wichtige und der zur Erreichung ihrer satzungsgemäßen Aufgaben notwendige Kontakt zur pharmazeutischen Industrie, zu Krankenkassen, Behörden und sonstigen Regierungs- wie Nicht-Regierungsorganisationen in keiner Weise zu einer unangemessenen und/oder unethischen Einflussnahme Dritter auf Inhalte und Struktur des Kongressprogrammes oder Spekulationen bzw. Verdächtigungen der Vorteilnahme oder der Bestechlichkeit führen.

Die Kongressorganisation wird deshalb einvernehmlich vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. festgelegt, der logistische Ablauf des Kongresses durch das wissenschaftliche Komitee jeweils im Vorhinein einvernehmlich festgelegt und die Gesellschaft für Algesiologische Fortbildung (GAF) mbH mit der Umsetzung beauftragt.

Der nachfolgend vereinbarte Kodex für den Deutschen Schmerz- und Palliativtag ist eine freiwillige und gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. und ihre Kooperationspartner erstellte Selbstverpflichtung und dient vor allem der Transparenz, Objektivität und ethischen Verantwortung gegenüber den Mitgliedern aller beteiligten Gesellschaften und Organisationen sowie den Teilnehmern am Kongressprogramm.